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Zentrales Anliegen der "QuArt@Kindermusiktage" ist Breitenmusikförderung im Kindesalter:

Bürger-Engagement in der Kinder-Kulturarbeit und musikalische Exzellenz aus dem Profibereich begegnen sich und ermöglichen Projekte, die in Schulen entwickelt werden.

Sie zielen auf die Eigenaktivität und das persönliche Erleben der Schülerinnen und Schüler. Zusätzlich soll Offenheit für Kooperation mit anderen Mitwirkenden und Institutionen bestehen, wodurch lokale Vernetzung gefördert wird.
     
 





 
 Vereins-Faltblatt
QuArt@Kindermusiktage e.V.

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Die Idee

Während der möglichst jährlich stattfindenden Kindermusiktage (z.B. 4–5 Tage Dauer) kommt ein künstlerisch hochrangiges Ensemble, z.B. ein Streichquartett, in eine Stadt und trifft mit Grundschulkindern dieser Stadt oder Region zum Musikmachen zusammen.

Die Kinder zeichnen sich nicht durch musikalische Vorbildung, sondern eher durch wenig Berührung mit Kunstmusik aus.
   
  









FONO FORUM 05/08   
Artikel von Werner Fritsch
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Vorbereitet ist das Zusammentreffen durch die Entwicklung von z. B. Kompositionen, Arrangements oder Projekten durch lokale Kräfte, wie etwa Kurse der gymnasialen Oberstufe, Schüler und Lehrer der Musikschule, Studierende und Lehrende der Universität etc.
Neben der musikalischen Perspektive sollten in den Projekten regionale Themen und Möglichkeiten, wie etwa in Kassel die Märchen der Brüder Grimm, eine Rolle spielen.

Die lokal Beteiligten sollen offen für Kooperationen sein und die besonderen Gegebenheiten ihrer Stadt, ihres Umfeldes selbst erkunden. Sie dürfen somit kein fertiges Programm erwarten, sondern dieses gerade selbst entwickeln wollen.
Die 2. Nordhessischen Kindermusiktage
mit dem Vogler Quartett, 2006
Hessischer Rundfunk, Fernsehbericht:
Hessenschau vom 31.05.2006

Bericht ansehen:

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Schulinterne Kinderkonzerte, ein öffentlicher Schüler- und Studenten-Streichquartett-Workshop, weitere öffentliche Workshops, Ausstellungen, Vorträge, Veranstaltungen, fachübergreifende Projekte und Konzerte oder ähnliches können Teil des Gesamtprojektes sein.

Die Stärke und Besonderheit des Projektes liegen darin, dass es auf die lokalen Besonderheiten reagieren kann, dass es Einrichtungen und Initiativen verbinden kann, die bisher nebeneinander existierten.

Das Festival selbst dauert nur wenige Tage, die musikalische Arbeit der Kinder, aber auch der anderen Projektbeteiligten (erwachsene Schüler, Studierende, Lehrerinnen und Lehrer etc.) währt hingegen deutlich länger: In der Vorbereitung muss erfunden, gefunden, experimentiert und probiert werden.
Und all dies läuft auf einen Veranstaltungshöhepunkt hinaus, der nicht nur von den Kindern als solcher empfunden wird, sondern durch die Inhalte, die lokale Verwurzelung und die Hochrangigkeit des Profi-Ensembles auch von den Medien, möglichen Sponsoren und vor allem den Menschen der Region zur Kenntnis genommen wird.

Um die Eigenaktivität aller Beteiligten und das lokale Kolorit – ein wesentlicher Aspekt des Projektes– möglichst hochzuhalten, sollten möglichst viele Institutionen und Sponsoren vor Ort eingebunden und auch als aktive Förderer (Werbung, Beleuchtung, Bühnentechnik, Räume …) gewonnen werden. Denn so wird es etwas Eigenes.

Neben der pädagogischen Arbeit soll darüber hinaus auch ein Kammermusikkonzert des Profiensembles als konventionelles musikkulturelles Angebot während der Kindermusiktage stattfinden. Dies soll den beteiligten Kindern und Jugendlichen Einblicke in die traditionelle Musikkultur auf professionellem Niveau vermitteln, was in außergewöhnlicher Weise gelingen kann, da die Schüler durch die Zusammenarbeit mit den Musikern bereits eine persönliche Beziehung zu ihnen aufgebaut haben.

Sowohl Schulen, Institutionen und weitere Beteiligte als auch die Profi-Musiker sollten über einen längeren Zeitraum zusammenarbeiten, damit sie, als wichtige Vorraussetzung für Kontinuität und Nachhaltigkeit, eine persönliche Beziehung zueinander aufbauen können.

Vorbild und Prototyp sind die seit 2005 jährlich veranstalteten „Nordhessischen Kindermusiktage mit dem Vogler Quartett": Grundschulklassen erarbeiten und präsentieren bei einer gemeinsamen Aufführung mit den Künstlern Musikprojekte.
Diese Projekte wurden – soweit möglich – ebenfalls von Schülern oder Studenten entwickelt, so dass eigene Kompositionen, Musiktheater und Tanz, Ausstellungen, Workshops und Vorträge Projektteile sein können.
Sei es, dass sich das „Personal" aus den Märchen der Brüder Grimm in der Neuen Wiener Schule wieder findet, Pippi Langstrumpf in der Bronx auf Rapper trifft oder Neue Musik für Streichquartett und Geräuschorchester uraufgeführt wird.

Beispielhaft sei das Projekt „Felix und die Fuge" genannt:
Ausgehend von der Handschrift einer Fuge des 12-jährigen Felix Mendelssohn-Bartholdy, entwarf ein Deutsch-Kurs der Jahrgangsstufe 12 ein Musiktheater, zu dem eine Sportlehrerin mit ihrer 4. Klasse einen Tanz entwickelte, und welches bei der gemeinsamen Aufführung der Viertklässler zusammen mit den Musikern stürmischen Applaus erntete. (Siehe Materialien: Bericht in der Hessenschau vom 31.05.2006).

So unterschiedlich die Kindermusiktage entsprechend den Beteiligten und den örtlichen Gegebenheiten ausfallen, im Mittelpunkt steht:
die interaktive Zusammenarbeit von Spitzenmusikern und Kindern sowie Jugendlichen.
 

Kernelemente von QuArt@Kindermusiktagen:

- Entwicklung von Musikprojekten mit und in Schulen: von Schülern für Schüler!
- International erfolgreiche Musikensembles arbeiten mit Grundschulklassen im Unterricht
- Gemeinsame öffentliche Aufführung der Projekte in Konzerten
- Kinderkonzerte für Schulklassen, Workshops, Ausstellungen und Meisterkonzerte
- Regionale Vernetzung von pädagogisch und kulturell interessierten Menschen und Institutionen